Organisation
Als sich im Januar 1980 Mitglieder unterschiedlichster grüner, bunter und alternativer Wählerlisten aus den Ländern nach Karlsruhe begaben, um dort die Bundespartei "DIE GRÜNEN" zu gründen, bezweifelten nicht nur Skeptiker das Gelingen. Die vielfältigen politischen Biographien und Zielvorstellungen unter einem gemeinsamen Statut und in einem programmatischen Konsens zu vereinen, war kein einfaches Vorhaben. Doch es gelang: Am Ende der zweitägigen Diskussionen wurden eine Satzung, ein Regelwerk um die Verfasstheit und die Struktur der GRÜNEN und eine ihr vorausgestellte Präambel mit den politischen Grundsätzen verabschiedet.
Die Satzung sollte das sich von etablierten Parteien unterscheidende Politikverständnis dokumentieren und die Abgrenzung zur herkömmlichen Parteienpolitik widerspiegeln. So begann beispielsweise die Präambel mit dem Satz: "DIE GRÜNEN sind die grundlegende Alternative zu den herkömmlichen Parteien." Im Folgenden wurden die politischen Grundsätze fixiert, darunter das Streben nach einer Gesellschaft, " ...die ihre Entwicklung an den Lebensbedingungen der Naturzusammenhänge sowie am individuellen und sozialen Wesen des Menschen orientiert." Die Grundwerte der GRÜNEN Politik wurden mit den Attributen "ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei" zum Ausdruck gebracht. Der Weg, über den die Partei die bestehenden Verhältnisse überwinden wollte, "....führt über die Umgestaltung des wirtschaftlichen, staatlich-politischen und kulturellen Lebens der Gesellschaft" (Zitat Präambel).
Viele Einzelregelungen dokumentierten konkret, wie sich DIE GRÜNEN als Alternative zu den anderen Parteien verstanden: mehr (Grundsätze und Parteiorganisation; pdf)(siehe auch: Satzung des Landesverbandes)